Computer Aided Design ist das rechnerunterstützte Konstruieren. CAD wird als Sammelbegriff für 2D und/oder 3D Anwendungen in
verwendet.
Mehr zu diesem Thema: CAD-Datenaustausch
Infos: http://www.cad.de
Unternehmen beschränken den Datenaustausch von Produktinformationen häufig auf den Austausch von CAD-Daten. Im Folgenden werden die verschieden Möglichkeiten dieses Austausches skizziert:
Unter dem Begriff CAE werden alle Berechnungen zusammengefasst. Hier zu gehören beispielsweise Festigkeitsberechnungen, Wärmeleitung, Fluidmechanik, Akustik sowie Analysen und Simulationen z.B. Bewegung, Einbau, Fahrtechnik, Fertigungs- und Montagesimulation. Unter einer erweiterten Definition von CAE fasst man auch Virtual Reality (VR) Systeme. Mit dem Einsatz von CAE-Systemen wird das Ziel verfolgt, auf der Grundlage einer vollständigen geometrischen und/oder logischen Produktbeschreibung eine Analyse oder Simulation des Bauteilverhaltens abzuleiten. Dadurch wird der Einsatz von Muster oder Prototypen erst auf eine spätere Produktdefinitionsphase verschoben und dessen Umfang verringert.
Der Begriff Computer-Aided Quality Assurance beinhaltet alle Planungen und Aktivitäten zur computerunterstützten Qualitätssicherung (QS) in einem Unternehmen. Entsprechend der Begriffsbestimmung nach Din 55350 werden die Maßnahmen zur QS bei der praktischen Durchführung in die Bereiche Qualitätsplanung, Qualitätslenkung und Qualitätsprüfung gegliedert. Die Thematik der Qualitätssicherung wird in allen Phasen der Produktentwicklung verfolgt, so dass man in der Praxis nicht das CAQ-System findet, sondern wenn überhaupt eine integrierte CAQ-Lösung.
Die Begriffe Concurrent und Simultaneous Engineering werden in den meisten Fällen synonym verwendet. Hier eine der gebräuchlichsten Definitionen nach Pennel und Winner:
„Concurrent Engineering is a systematic approach to the integrated, concurrent design of products and their related processes, including manufacture and support. This approach is intended to cause the developers, from the outset, to consider all elements of the product life cycle from conception through disposal, including quality, cost, schedule, and user requirements.“
(Pennel, J.P ; Winner, R.I: Concurrent Engineering: Practices & Prospects. Institute for Defense Analyses. IEEE Global Telecommunications Conference and Exhibition Part 1. 27-30 Nov 1989, S. 647-655.)
Beschreibung eines Prozesses bei dem ein Dokument in ein PDM-System mit den notwendigen Metadaten abgelegt wird. Man kann zwei unterschiedliche Szenarien unterscheiden:
1. Check-In als neues Dokument
2. Check-In als geändertes Dokument (neue Version) nach einem vorherigen => Check-Out
Beschreibung eines Prozesses bei dem ein bereits existierendes Dokument durch einen Anwender aus dem PDM-System als Kopie für einen Änderungsvorgang angefordert wird. Dabei wird typischerweise eine Sperre für die Bearbeitung durch weitere Benutzer gesetzt. und diesen lediglich ein Lesen erlaubt. Die gesetzte Bearbeitungssperre kann nur über einen => Check-In oder Abbruch der Bearbeitung (Cancel Check-Out) wieder aufgehoben werden.
Das Customizing umfasst alle Anpassungen, die eine weitergehende Änderung am Datenmodell oder der funktionalen Basis benötigen und für die keine Optionen im Rahmen des Tailorings vorgesehen sind.
Nicht vorhersehbare Änderungen am System werden beim Customizing vorgenommen. Um dies zu ermöglichen, werden an das System besondere systemtechnische Anforderungen gestellt. Aus diesem Grund dürfen wichtige Ressourcen des Systems nicht im Programmcode abgelegt werden, da diese ohne eine Änderung des Codes nicht modifiziert werden können. Daher werden die Definitionsdaten eines PDM-Systems im Repository gespeichert. Das Verhalten und Erscheinungsbild des Systems kann somit durch die Bearbeitung dieses Repositories fast uneingeschränkt angepasst werden. Spezielle grafische Werkzeuge unterstützen dies insbesondere bei der Anpassung der Oberflächen.
Allerdings sind dieser sehr weitgehenden Flexibilität des Customizing auch Grenzen gesetzt:
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