Es wird eindeutig ein klassifizierender und ein identifizierender Teil unterschieden. Zur Identifikation dient nur die Zählnummer. Der Aufbau eines Parallelnummernsystem ist unten dargestellt:
Identifizierung |
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Zähl-Nummer |
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PDF ist ein von Adobe eingeführtes Datei-Formate für beliebige Dokumente, z.B. Handbücher, Broschüren ...
Es ist plattformunabhängig, und die Betrachter-Software Acrobat Reader kostenlos. Es verändert sein Layout nicht, selbst wenn eine verwendete Schriftart auf dem Computer des Lesers fehlt.
Zum Erstellen von PDF-Dateien benötigt man aber das kostenpflichtige Paket Adobe Acrobat. Es liefert u.a. einen Druckertreiber, mit dem sich aus jeder Anwendung heraus PDF-Dateien erzeugen lassen.
PLM ist keine neue Systemklasse und auch keine neue Art von PDM-System, sondern die konsequente, auf Web-Technologie basierte standort- und firmenübergreifende Anwendung der PDM-Kernkompetenzen Datenmanagement, Prozessmanagement und Systemintegration in allen Bereichen und Phasen der industriellen Wertschöpfung.
PLM ist die Unternehmensstrategie für die bereichs-, standort- und firmenübergreifende Herstellung, Modifikation und Nutzung des Virtuellen Produkts bzw. der Virtuellen Anlage auf der Basis einer Virtuellen IT-Arbeitsplattform. Die PLM-Strategie unterstützt unter anderem die produktbezogenen Prozesse:
Der Begriff Product Lifecycle Management soll deutlich zum Ausdruck bringen, dass die dahinter stehende IT-Strategie sämtliche geometrischen, technologischen und organisatorischen Daten eines Produkts oder einer Anlage über dessen oder deren gesamte Lebensdauer hinweg im Sinne des Konfigurationsmanagements vollständig und eindeutig (konsistent) verwalten kann.
Dieser PLM-Anspruch impliziert die prozessorientierte informationstechnische Unterstützung der Aktivitäten während aller Lebensphasen eines Produkts (Maschine, Apparat, Gerät, Fahrzeug, Anlage etc.) von der Entstehung über die Nutzung und Stilllegung bis hin zur rückgewinnenden Entsorgung.
Untrennbar mit PLM sind das Virtuelle Produkt (VP) und dessen zeitabhängiges Informations- und Konfigurationsmanagement verbunden sowie die Prozesse zur VP-basierten kooperativen Wertschöpfung.
Quelle: nach J. Schöttner siehe: http://www.pdm-infoshop.de
Zum Schutz der Verbraucher und Anwender werden die Hersteller durch das Produkthaftungsgesetz (PHG) zu folgenden Maßnahmen verpflichtet:
Mit einem ganzheitlichen Ansatz für ein unternehmensweites Qualitätsmanagement lassen sich diese Anforderungen erfüllen.
Der Produktlebenszyklus wird durch den Kreislauf der aufeinander folgenden Produktlebensphasen definiert:
Anhand von Produktmodellen versucht man, Produkte mit ihren für den gesamten Lebenszyklus relevanten Informationen digital abzubilden. In diesem Zusammenhang fällt auch der Begriff des virtuellen Produkts. Innerhalb des von der ISO 10303 STEP definierten Produktbegriffs werden verschiedene Partialmodelle für die unterschiedlichen technischen Anwendungen (Architektur, Elektrik/Elektronik, Maschinen-/Anlagenbau usw.) und für alle Phasen des Produktlebenszyklus definiert.
Mit Hilfe von Produktstrukturen wird die Zuordnung der Produktkomponenten (Material, Halbzeug, Einzelteile, Baugruppe, Erzeugnis) miteinander definiert. Die Zuordnung erfolgt anhand von Beziehungen der Art "gehört zu" oder "besteht aus". Diesen Beziehungen können dabei auch Informationen, wie beispielsweise Menge oder Einbauort, zu gewiesen werden.
Der Aufbau der Produktstrukturen erfolgt aus verschiedenen Gründen differenziert, den so genannten Sichten. Die funktionale Sicht des Konstrukteurs, die fertigungs- und montageorientierte Sicht des Arbeitsplaners, die vertriebsorientierte Sicht des Verkaufs, die Ersatzteilsicht und viele weitere Aggregierungen der Komponenten aufgrund einer spezifischen Anwendung oder Auswertung sind Möglichkeiten dieser Sichten einer Produktstruktur.
Das Produktstrukturmanagement erfüllt mit seinen Funktionalitäten die Aufgaben zur Strukturierung der Teile zu Baugruppen, Oberbaugruppen und Hauptbaugruppen sowie deren Verwaltung und Handhabung zur Verfügung. Die verschiedenen Formen der Stücklisten können aus der Produktstruktur automatisch abgeleitet werden. Die Funktionen des Produktstrukturmanagement basieren auf denen des Teilemanagements.
Auf der Teile- und Baugruppenebene finden sich häufig mehrere Varianten von Produkten. Im Bereich der Disposition steigt die Bedeutung der Variantenverwaltung mit der Anzahl de möglichen Produktausprägungen.
Es kann zwischen den folgenden beiden Arten von Varianten differenziert werden:
In der Literatur wird für die Problematik, Produktvarianten strukturell darzustellen, der Begriff Variantenstückliste verwendet.
Für das Projektmanagement werden häufig die zwei Ansätze Termin- und Aufgabenplanung verwendet. Externe Projektmanagementsysteme, deren Dokumente mit den PDM-Systemen verwaltet werden, erfüllen in den meisten Fällen die Abwicklung der reinen Terminplanung. Der Ansatz der Aufgabenplanung benötigt die Funktionalitäten für eine vollständige Projektmodellierung. Diese besteht aus den Komponenten Projekt- und Prozessstrukturierung, Ressourcen-Planung, Tool-Management, Aufwanderfassung, Kostenkalkulation, Monitoring sowie Auswertung. Mit Hilfe der Basisfunktionalitäten des Workflowmanagements lassen sich die Anforderungen des Projektmanagements erfüllen.